NOW! Oper der Gegenwart

Verein zur Förderung von musiktheatralischen Formen des zeitgenössischen Musik- und Theaterschaffens


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Zur derzeitigen Situation in Graz.
In Graz gibt es zwei Institutionen die sich der Pflege eines musealen Opernverständnisses widmen, die Grazer Oper und die Opernaufführungen der Kunstuniversität im MUMUTH. Im Gegensatz zum Sprechtheater (schauspielhaus, theater im Bahnhof..), zur Bildenden Kunst (Kunsthaus, neue Galerie etc.) oder zur Literatur (Forum Stadtpark) gibt es im Bereich des Musiktheaters in Graz keine Initiative oder Institution für neues Musiktheater. Sodaß es zwar eine Reihe von international gefragten Musiktheaterkomponisten in Graz gibt, sogar eigens eine Studienzweig Komposition-Musiktheater an der Kunstuniversität, aber keine Aufführungsmöglichkeiten in Graz.
Unser Ziel ist es in Graz einen Verein für Musiktheater von heute zu gründen, um Aufführungen zu organisieren.
Gedanken zu einer Oper der Gegenwart. Die Oper hat sich in ihrer Geschichte immer wieder gewandelt, neue jeweils zeitgemäße Formen gesucht und gefunden. In dieser Tradition des kontinuierlichen Veränderns und der Suche nach der Widerspiegelung der Gegenwart in der neu entwickelten Form stehend, soll Oper nicht als Institut in dem museale Hermeneutik gepflegt wird, sondern als Ort an dem das Neue gesucht wird gesehen werden.
Entwickelt werden soll Oper aus der Gegenwart und in der Gegenwart in einem gemeinsamen kreativen Prozeß, wie es in der Vergangenheit eine Selbstverständlichkeit war.
Anders als in den Opernhäusern heute üblich, geht es um eine Zusammenarbeit zwischen lebenden Komponisten, Bühnenbildnern, Choreographen etc… die nicht die Auslegung und Deutung, sondern die Kreation zum Ziel hat. Ganz wichtig dabei ist die Zusammenarbeit in allen Stufen des Entstehungsprozesses in selbstgewählten nicht hierarchischen Teams, die nicht den Schemata der Opernhierarchie entsprechen müssen und die nicht von einer IntendantIn aufoktroyiert wurden. Opernformen der Gegenwart sind vielfältig, deswegen soll die Bandbreite der Arbeiten von installativen Raumsituationen bis zur Soloperformance reichen können. Eingeladen werden professionelle Künstler, sowohl aus der Region, als auch international.
Ziel ist es sich ein Publikum auch jenseits der neue Musik Interessierten zu erobern. Gerade die Multimedialität der Oper bietet nach meiner Erfahrung auch einem breiten nicht spezialisierten Publikum eine Einstiegsmöglichkeit in das oft ungewohnte Neuland der zeitgenössischen Musik in ihren vielfältigen Formen.
Sowohl in Form von Gastspielen als auch durch Gegeneinladungen von Produktionen aus vergleichbaren Institutionen im In- und Ausland soll eine internationale Vernetzung erreicht werden.
(Klaus Lang, Jänner 2013)

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